Trio 7 Ausstellung in Bamberg

Zum siebentenmal findet die Ausstellung Trio statt. Ziel dieser Ausstellungsreihe ist den Austausch zwischen den fränkischen BBK Regionalverbänden zu stärken, die Begegnung der Künstler zu fördern und der zeitgenössischen Kunstszene Frankens ein neues Podium zu schaffen.
Die Idee: Aktuelle Arbeiten dreier jurierter KünstlerInnen, je eine(r) aus Ober- , Mittel- und Unterfranken werden in einer Dreifach-Ausstellung gezeigt.
Trio-Ausstellungen finden in den Räumen der Regionalverbände Mittel- und Unterfranken zu veranstalten. 2018 kehrt sie turnusgemäß in den Kunstraum Kesselhaus in Bamberg zurück.

Wo früher die Kessel für die Wäscherei des Alten Bamberger Krankenhauses dampften, veranstalten der BBK Oberfranken, der Architekturtreff Bamberg und der Bamberger Kunstverein seit 2011 innovative Kunstevents. Hier herrscht keine sterile White-Cube-Atmosphäre, hier bietet ein spannender Raum mit industriellem Charme die Möglichkeit, raumgreifend Kunst zu präsentieren. Über einem niedrigerem Untergeschoß erhebt sich ein kubusförmiger 9m hoher Hauptraum. Durch eine zentrierte quadratische Öffnung ergeben sich spannende Sichtachsen und Nutzungsmöglichkeiten zwischen den beiden Etagen


Flyer zu Trio 7

Ausstellungseröffnung
Freitag, 7.9.2018, 19 Uhr

8.9.- 14.10.2018

Öffnungszeiten
Freitag 15-18 Uhr
Samstag, Sonntag & Feiertag 11-18 Uhr

Eintritt frei

Adresse
Kunstraum Kesselhaus
Untere Sandstraße 42 (Eingang am Leinritt), 96049 Bamberg

Debütantenausstellung 2018
26. Juli - 9. September 2018

Der BBK Nürnberg Mittelfranken lädt herzlich ein zur Ausstellungseröffnung und der Katalogpräsentation der diesjährigen Debütantinnen im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Glasbau 1. OG.

Ausstellungseröffnung: 25.7.2018 um 19 Uhr

Künstlergespräche:
Anne Pfeifer, 5.8.2018 um 15 Uhr
Marile Holzner, 12.8.2018 um 15 Uhr

Finissage und Katalogpräsentation: 9.9.2018 um 15 Uhr


Anne Pfeifer

Anne Pfeifer wurde 1987 in Lindenfels im Odenwald geboren und studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim sowie Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen von Prof. Axel Kasseböhmer und Prof. Jorinde Voigt, in deren Klasse sie als Meisterschülerin ihr Studium im Februar 2017 abschloss. Mit kinetischen Objekten und Installationen visualisiert sie Lebendigkeit und Vergänglichkeit, indem sie ihren zunächst starren und minimalistisch wirkenden Arbeiten einen Herzschlag verleiht.

Webseite Anne Pfeifer



Marile Holzner

Marile Holzner, geboren 1983 in Landshut, lebt und arbeitet in München und Landshut. Von 2010 bis 2016 studierte Sie an der Akademie der Bildenden Künste München bei Frau Prof. Karin Kneffel in der Fachrichtung Freie Kunst und schloss mit dem Diplom 2017 als Meisterschülerin ihr Studium ab. Ihre Arbeiten aus Papier handeln von der Entstehung der Form aus der Sprengung der Bildfläche und von der Schönheit des Fehlers. Ihre "Bildkörper" zeigen das Wirken von Kräften, handeln von sich selbst, von ihrer Materialität und erzählen von der Verformbarkeit ihrer Masse und ihres Volumens. Und von ihrer eigenen Entstehung. (Anne Simone Krüger)

Webseite Marile Holzner


Die Kataloge werden mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst erstellt, sowie mit Unterstützung der LfA-Förderbank und des Bezirks Mittelfranken.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Künstlerhaus im KunstKulturQuartier.
Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Glasbau 1. OG, Königstraße 93, 90402 Nürnberg, Tel.: 0911/231-14678
Öffnungszeiten: Di, Do bis So und an Feiertagen 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt frei

Neue Runde im BBK Programm "Kultur macht stark"

BBK-Bundesverband fördert unter dem Titel "Wir können Kunst" als Programmpartner des BMBF Kunstprojekte für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

In den Projekten können klassische künstlerische Techniken wie Malerei, Zeichnung, Collage, Drucktechniken, plastisches Arbeiten, aber auch Bühnenbildarbeiten, Foto-, Video-, Film- und digitale Techniken, Performances und handwerkliche Techniken vermittelt, erlernt und eingesetzt werden. Eine Befassung mit unterschiedlichen inhaltlichen zielgruppengerechten Themen wie z.B. Umwelt, Gewalt/Toleranz, Migration/Integration, Geschichte und/oder Sozialraum der Teilnehmenden ist wünschenswert.

    Zeitplanung:
  • Einsendeschluss für die Einreichung von Projektanträgen: 31. Mai 2018

Flyer "Kultur macht stark"

Weitere Informationen auf der Webseite des BBK Bundesverbandes


Ausschreibungsunterlagen für die Beantragung von Fördermitteln für Projekte im Rahmen des BBK-Konzepts "Wir können Kunst"
Ausschreibung

Formular "Projektskizze" für die Beantragung
Antragsformular

Vorlage für die Kooperationszusagen der Bündnispartner
Kooperationszusage
Interessierte können sich auch telefonisch unter 030-20 45 88 80 an das Projektbüro "Wir können Kunst" in der Bundesgeschäftsstelle des BBK wenden.

Kunstpreis Skulptur der Gartenschau Wassertrüdingen 2019

Ausschreibung

Im Rahmen der Gartenschau 2019 in Wassertrüdingen (24.05.- 8.9.2019) sollen auf dem Gelände mehrere Skulpturen gezeigt werden. Dazu schreibt die NATUR IN WASSERTRÜDINGEN 2019 GMBH in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken e.V. einen Kunstpreis aus.

Ein konkretes Thema ist dabei nicht vorgegeben. Wünschenswert wäre, dass die Skulpturen neben der rein künstlerisch-ästhetischen Qualität auch einen gewissen Erlebniswert für die Besucher der Gartenschau bieten. Beschränkt ist die Ausschreibung auf Künstler, die im Bezirk Mittelfranken oder den angrenzenden Regionen geboren sind oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben.
Die nominierten Teilnehmer (voraussichtlich vier) erhalten eine Entschädigung in Höhe von je 2.000 €. Eine der Arbeiten wird darüber hinaus mit dem mit 2.000 € dotierten Kunstpreis ausgezeichnet.
Mit der Konzeption und Durchführung der Ausschreibung wurde der BBK Nürnberg Mittelfranken betraut, der während der Ausschreibungsphase als Ansprechpartner für die Fragen der teilnehmenden Künstler fungiert und in der Jury präsent ist.

Ausschreibung

Die Bewerbung, die bis zum 1. Juli 2018 eingegangen sein muss, ist mit dem Betreff "Kunstpreis Skulptur der Gartenschau Wassertrüdingen 2019" an folgende Adresse zu richten:

BBK Nürnberg Mittelfranken
Postfach 81 03 11
90248 Nürnberg

Klaus von Gaffron verstorben

Im Gedenken

Mit überaus großem Bedauern haben wir erfahren, dass Klaus von Gaffron, der Landesvorsitzende des BBK Bayern, am 27. September 2017 verschieden ist. Unser Mitgefühl gilt seiner Witwe Hildegard, die sich in den letzten Monaten aufopferungsvoll darum bemüht hat, ihm seine angeschlagene Gesundheit so erträglich wie möglich zu machen.

Klaus von Gaffron war seit mehr als drei Jahrzehnten nicht nur Landesvorsitzender des BBK Bayern. Vielmehr verliert die Kulturszene nicht nur in Bayern, sondern weit über sein Heimatland hinaus eine Institution, bestens vernetzt nicht nur auf der kulturpolitischen, sondern auch generell auf der politischen Ebene.

Mit Klaus von Gaffron verliert nicht nur der BBK Bayern eine markante Persönlichkeit, sondern auch der BBK Bundesverband einen seiner wichtigsten Impulsgeber. Im Fokus seiner stets konstruktiven Beiträge und Initiativen stand immer das Bemühen um die Verbesserung der finanziellen, kulturellen und sozialen Belange der Künstlerinnen und Künstler.

Wir haben mit ihm auch einen guten Freund verloren.

Werner Schaub, Vorsitzender u. Sprecher des BBK Bundsesverbands
Annemarie Helmer-Heichele, Vorsitzende des BBK Bundesverbands

Nachruf Süddeutsche Zeitung

Veranstaltung im Projektraum Hirtengasse

Performance Michel Bestmann

Zum erstenmal beteiligt sich der BBK bei der Langen Nacht der Wissenschaften. Der Projektraum Hirtengasse ist am 21.1o. von 18 bis 1 Uhr geöffnet. Höhepunkt wird die Performance von und mit Michel Bestmann sein, der erst zur Jahreswende 2016/2017 in dem Projektraum Hirtengasse Erfolge mit seinen minimalistischen, elektronischen Klängen feierte. "Vom elektrischen Widerstand zur öffentlichen Störung" wird vorgeführt um 2o Uhr und 21:3o Uhr, Dauer jeweils ca. 3o Minuten.

Stattfinden wird die Performance in der Ausstellung von Younghun Lee. Die Künstlerin wird ebenfalls anwesend sein und dann durch ihre Ausstellung führen.

trio 6

Ausstellung TRIO 6 im unterfränkischen Kloster Wechterswinkel

5.8. bis 5.11.2017

TRIO ist eine Ausstellungsreihe der drei fränkischen Regionalverbände des Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.Gestartet wurde TRIO 2013 im Kunstraum Kesselhaus in Bamberg. Weitere Stationen waren in den darauffolgenden Jahren die Galerie Hirtengasse in Nürnberg, die BBKGalerie in Würzburg, nochmals das Kesselhaus in Bamberg, die Keller am Pinzenberg in Schwabach und nun als 6. Station Kloster Wechterswinkel. 2017 feiern die 3 fränkischen Regionalverbände ihr 70jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird im Rahmen der Ausstellung TRIO 6 auch ein Künstlerfest und weitere Veranstaltungen in Wechterswinkel stattfinden.

Künstlerliste

Oberfranken
  • Adelbert Heil, Bamberg
  • Lucie Kazda, Bayreuth
  • Peter Schoppel,Gundelsheim
  • Gudrun Schüler, Bayreuth
  • Michaela Schwarzmann, Eggolsheim
  • Katja Wunderling, Nürnberg
Mittelfranken
  • Claudia Endres, Nürnberg
  • Christian Haberland, Nürnberg
  • Bettina Jaenicke, Nürnberg
  • Ursula Jüngst, Nürnberg
  • Anneliese Kraft, Schwabach
  • Stephanie Löw, Nürnberg
Unterfranken
  • Kristin Finsterbusch, Würzburg
  • Kathrin Hubis, Oerlenbach
  • Edeltraud Klement, Niedernberg
  • Hans Krakaus, Giebelstadt-Euerhausen
  • Markus Schmitt, Mömbris
  • Antje Vega, Kreuzwertheim


Ausstellungsraum

Kloster Wechterswinkel, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster 1144 gegründet, liegt am Fuße der Bayerischen Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld. Heute wird das ehemalige Kloster auf drei Ebenen mit Kunst und Kultur bespielt. In der Galerie des Erdgeschosses wird zeitgenössische Kunst ausgestellt. Ein Schwerpunkt bildet hierbei die Bildhauerei. Gerade der Innenhof des Kloster bietet sich für Skulptur an. Im Festsaal darüber finden Konzerte, Lesungen, literarische Abende und Theater statt. Ebenso ist er Raum für offizielle Anlässe, Empfänge und Ehrungen.

Im zweiten Obergeschoss präsentiert sich die museale Einrichtung, die die Geschichte des Klosters Wechterswinkel näher beleuchtet. Kloster Wechterswinkel, ein Haus für Kunst und Kultur, das Bildende Kunst, Musik, Literatur und Lebensart verbindet.

Ausstellungsbericht im Rhön & Streuboten

Berlin macht Ausstellungshonorare zur Richtlinie der Kulturpolitik

Beispielhafte Honorierung von Kunst

Seit Anfang des Jahres 2016 werden in Berlin Ausstellunghonorare in allen kommunalen Galerien Berlins gezahlt. Mit Beginn der neuen Rot-Rot-Grünen Koalition wurden Ausstellungshonorare Teil der Berliner Kulturpolitik. In der Koalitionsvereinbarung, die der Politik der Berliner Landesregierung zugrunde liegt, heißt es: "...zur Unterstützung der Bildenden Künstler*innen werden die mit Landesmitteln geförderten Institutionen künftig verpflichtet, bei allen Ausstellungen Honorare an die ausstellenden Künstler*innen zu zahlen."
Das Berliner Konzept ist einfach und funktioniert so:
Über einen Fonds wird ausschließlich für die Honorierung von professionellen bildenden Künstler/innen mit Hauptwohnsitz in Berlin für die Bereitstellung ihrer künstlerischen Werke bzw. Äußerungen in temporären Ausstellungsprojekten der Kommunalen Galerien Berlins Geld bereitgestellt. Damit ist gesichert, dass die Honorare nicht auf Kosten der Ausstellungsplanung gehen. Das Honorar ist kein Produktions-, Katalog- oder Materialkostenzuschuss. Darüber muss gesondert z.B. in Werkverträgen verhandelt werden.
Die Kommunalen Galerien in Berlin stellen zu Jahresbeginn Anträge bei der Senatskulturverwaltung über ihren Mittelbedarf entsprechend ihrer Ausstellungsplanung für das gesamte laufende Jahr, wobei die Honorarstaffelung wie folgt gilt:

  • 1.000 Euro je Teilnehmer/innen an einer Einzelausstellung (1-2 Beteiligte)
  • 350 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (bis 10 Beteiligte)
  • 150 Euro je Teilnehmer/innen an Gruppenausstellungen (mehr als 10 Beteiligte)
Die Galerien schließen Verträge eigens für das Ausstellungshonorar mit den Künstler/innen ab. Das Ausstellungshonorar wird brutto ausgezahlt. Etwaige Steuerpflichten (ermäßigter Steuersatz 7%) sind von den Künstlerinnen und Künstlern zu tragen. Das Ausstellungshonorar gilt bei der KSK als Einkommen; jedoch auch bei Empfängern von ALG II. (Aus dem Fonds dürfen keine Honorare für die Darstellung bzw. Ausstellung von Projekten im Rahmen der Kulturellen Bildung und der Soziokultur gezahlt werden).

Debutantenausstellung 2016

Toma Johanne Hilgengeld | Young-Hun Lee | Anina Stolz

21.7. - 11.9.2016

Der BBK Nürnberg Mittelfranken bietet den diesjährigen drei Debütantinnen eine erste gemeinsame Ausstellung im Künstlerhaus, Glasbau 1.OG in Nürnberg.

Finissage und Präsentation der Debütantenkataloge am 11.9.2016 um 17 Uhr im Glasbau 1.OG des Künstlerhaus Nürnberg



Toma Johanne Hilgenfeld

*1979 in Herdecke. Ausbildung zur Goldschmiedin. Von 2003 bis 2009 bei Professorin Ulla Mayer an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, wo sie ihr Studium in der Klasse für Gold- und Silberschmieden als Meisterschülerin abschloss. Sie verbindet in Ihren zeitlos schönen Preziosen mit großer Eleganz Poesie und unterschiedlichste Erinnerungen an unsere (eigene) Kulturgeschichte.


Webseite


Young-Hun Lee

*1977 in Oberhausen. Erste bildhauerische Studien in Südkorea. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Regensburg studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg von 2006 bis 2013 in der Bildhauer-Klasse bei Professor Marko Lehanka, wo sie 2011 zur Meisterschülerin ernannt wurde. "...Sie lässt plastische Figuren entstehen, die auf den ersten Blick fremd anmuten und auf den zweiten den Schaffensprozess aus einer direkten Auseinandersetzung mit dem Menschen begründen"... (Isabell von Marschall).

Künstlergespräch am Sonntag, 21.08.2016, 16 Uhr

Email


Anina Stolz

*1981 in Nürnberg. Studierte nach einer Ausbildung zur Goldschmiedin von 2008 bis 2015 an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei und Grafik. Schülerin in den Klassen von Jerry Zeniuk, Myriam Holme, Thomas Scheibitz, Julian Rosefeldt und Jorinde Voigt, die sie 2015 zur Meisterschülerin ernannte. Ihre Arbeiten versuchen mit unterschiedlichsten Mitteln, unsere Wahrnehmung des Raumes, unserer Umgebung, unserer Aufenthaltsorte zu sensibilisieren, Selbstverständliches zu hinterfragen und uns (wieder) bewusst zu machen.

Künstlergespräch am Sonntag, 28.08.2016, 16 Uhr

Webseite



trio 6 Ausstellung: 6 Künstler aus 3 BBK Verbänden

Die Ausstellungsreihe TRIO der drei fränkischen Regionalverbände des Berufsverbandes Bildender Künstler, die 2013 im Kesselhaus in Bamberg begonnen hat, konnte sich mittlerweile mit drei weiteren Ausstellungen in Nürnberg, Würzburg und nochmals Bamberg etablieren.

Die diesjährige Ausstellung im Pinzenkeller in Schwabach stellt durch die Einzigartigkeit der Ausstellungsräume in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit dar: Das ganzjährig auf ca. 10° temperierte Kellergewölbe (Jacken nicht vergessen!) mit Gängen und Nischen fordert die ausstellenden Künstler und deren Kunstwerke, eröffnet neue Betrachtungsweisen und schenkt dem Besucher ein einzigartiges Kunsterlebnis.


Ausstellende Künstler

  • Christian Haberland
  • Irene Kress-Schmidt
  • Jan Polacek
  • Stephan Schwarzmann
  • Johannes Schreiber
  • Christiane Toewe


Flyer Trio5 Ausstellung

Artikel Schwabacher Tagblatt 15.7.2016


Öffentliche Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung

Der BBK-Bundesverband bietet eine Veranstaltung zum Thema Ausstellungsvergütung am 27. Februar 2015 in Berlin um 18 Uhr im Martin-Gropius-Bau (Kinosaal) in Berlin an.
Anhand von internationalen, regionalen und kommunalen Beispielen wird aufgezeigt, welche Auswirkungen eine Regelung für Ausstellungsvergütung auf die Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern haben kann. In einer Podiumsgespräch werden sowohl der wirtschaftliche Bedarf für bildende Künstlerinnen und Künstler als auch die Standpunkte der ausstellenden Institutionen beleuchtet. Im Fokus der Veranstaltung stehen konkrete Lösungsansätze bei einer im Kulturbereich stets angespannten ökonomische Lage.

Seit vielen Jahren vertritt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen.
Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (www.bbk-bundesverband.de) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Einladung zur Veranstaltung


Mustervertrag zur Ausstellungsvergütung


Leitlinie bestellen:

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3.
Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein gestorben

Unser Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein ist am 23.11. 2014 im Alter von 92 Jahren in Unterwössen bei Reit im Winkl verstorben. Mit ihr verliert der BBK eine über Nürnberg hinaus bekannte Bildhauerin.

Ehrenmitglied Hella Rossner-Böhnlein war jahrzehntelang maßgeblich im BBK engagiert, erst als Schriftführerin und dann 13 Jahre als Vorstand.

Bekannt wurde sie als Bildhauerin in Nürnberg vor allem durch ihre Skulpturen "Welthandel" auf dem Knöpfleinsberg und der Muschelkalkplastik "Das Paar" in der Zollhaussiedlung.

Hella Rossner-Böhnlein studierte 1938-1941 an der AdBK Nürnberg bei Wilhelm Nida-Rümelin und dann zwei Jahre an der AdBK München bei Richard Knecht. Ab 1944 arbeitete sie in Nürnberg als freischaffende Bildhauerin und schuf viele Kunst-am-Bau-Werke in der Stadt, die leider teilweise schon wieder verschwunden sind:

  • Hase (Gernotstr. 52), Eisbär (Rothenburger Str. 197-203), Dromedar (Zollerstr. 24),
  • Affe (Zollhauspark),
  • Schulkinder (Volksschule Hummelsteiner Weg 25),
  • Gesprächsgruppe (Creglinger/Wiedersbacher Str.)

Helmut Häussler beschreibt ihre bekannteste Skulptur "Welthandel" im Buch "Brunnen, Denkmale und Freiplastiken in Nürnberg (Verlag Albert Hofmann,Nürnberg 1977)":

"Eine symbolische Weltkugel aus Bronze mit stark stilisierter, wirksam in perspektivischer Anordnung gebrachter Personengruppe, die Handel und Wandel versinnbildlichen soll, steht seit 1972 am Fuße des Knöpfleinberges, wirksam vor dem Hintergrund der 'Victoria' an der Adlerstraße...
Milieu zu zaubern, ist die Stärke gerade dieser Bildhauerin und zwar mit einfachen Kunstgriffen. Einige starke Gestalten am Außenrand der Plastik tragen das Ganze, die Figuren dahinter werden einfach dünner und schrumpfen von unten nach oben: Der Blick in die Endlosigkeit des Massenzeitalters ist geöffnet."
Helmut Häussler beschreibt in dem gleichen Buch 'Das Paar' in der Zollhaussiedlung:

"Die beiden überlebensgroßen Muschelkalkplastiken in nachexpressionistischer, stark auf architektonische Gesetzlichkeiten zurückführender Manier sprechen eine verknappte Formensprache...Gerade dadurch aber wird die gemeinte erotische Spannung, voll beherrschter Vitalität und psychischer Kraft, verdeutlicht...

Für Komposition und Abmessungen dieser Großplastik ist der Rasenplatz beim Landschaftsweiher in der Eisenbahnersiedlung Zollhaus übrigens sehr gut gewählt."

Traueranzeige für Hella Rossner-Böhnlein


Gabriele Münter Preis wird erneut ausgelobt

Nächste Verleihung 2017

"Endlich Vierzig" - so lautete das Motto des 1994 im Bonner Frauenmuseum erstmalig verliehenen Gabriele Münter Preises für Bildende Künstlerinnen über 40. Nach mehrjähriger Pause wird der Preis nun erneut verliehen.

Mit dem Preis werden Künstlerinnen über 40 geehrt - und damit sehr häufig Frauen, die eine ganz einzigartige Leistung vollbringen: Die Vereinbarkeit von Familie und Kunst. Seit 1994 wurde der Preis sechs Mal verliehen. Bekannte Künstlerinnen wie die Malerin Cornelia Schleime und die Performance-Künstlerin Ulrike Rosenbach (2004), Leni Hoffmann (2007) oder Christiane Möbius (2010) waren die bisherigen Preisträgerinnen.

Ab 2015 wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis erneut ausgelobt und 2017 zum siebten Mal verliehen. 20 Künstlerinnen werden ihre Arbeiten in einer Ausstellung in Berlin und Bonn präsentieren können. Organisation und Verwaltung liegen im Gabriele Münter Büro im Bonner Frauenmuseum.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vom 30. Oktober 2014

Ehrenmitglied Konrad Ehmann gestorben

Unser Ehrenmitglied Konrad Ehmann ist am 14.9. 2014 im Alter von 94 Jahren in Nürnberg verstorben. Mit ihm verliert der BBK einen über Nürnberg hinaus bekannten Maler und Kirchenrestaurator, der jahrzehntelang im Berufsverband aktiv tätig war und engagiert für den Wiedereinzug der Künstler in das damalige Künstlerhaus kämpfte.

1919 als Sohn und Enkel bekannter Nürnberger Maler und Kirchenrestauratoren geboren, wurde er schon im Alter von 17 Jahren (!) auf der Kunstakademie aufgenommen. 1937-44 studierte er Malerei (skrale + profane) und Fresko an der Akademie Nürnberg bei Prof. K. H. Dallinger und Prof. O.M. Schmidt.

Konrad Ehmann hat in seinem Leben schon unzählige Bilder gemalt und Kirchen restauriert.

Am 2.9.1949 trat er dem Berufsverband freier Künstler Nürnberg, dem späterem BBK, bei. 2011 wurde eins seiner letzten Bilder "Kartoffelernte im Knoblauchsland" auf der Heimat Ausstellung des BBK Nürnberg Mittelfranken im prisma Haus ausgestellt.

Zuletzt stellte er mit auf der Heimat Ausstellung 2011 des BBK im prisma Haus aus.

Traueranzeige für Konrad Ehmann


1. Debütantenausstellung 2014: Barbara Engelhard

Im Dschungel der Großstadt geht es genauso wie in der zeitgenössischen Kunst darum, den Durchblick zu behalten. Überall ist Bewegung, Geräusch, Form, Licht und Farbe - eine Symphonie an Eindrücken. Für gewöhnlich versuchen wir diese Eindrücke zu minimieren, um das für uns Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden. Was aber, wenn wir unsere Aufmerksamkeit einmal bewusst auf dieses Nebensächliche lenken?

Barbara Engelhard überträgt in ihrer Installation den Klang der Straße live in den Innenraum der Ausstellungsfläche. Die Gesprächsfetzen, Schritte und Alltagsgeräusche werden durch den fast leeren Raum hervorgehoben und in den Mittelpunkt gestellt. Das Nebensächliche rückt in den Fokus. Es entsteht ein Raum, der das Äußere im Inneren sichtbar und vor allem hörbar werden lässt.

Barbara Engelhard ist in diesem Jahr eine von zwei Debütanten, die durch die Initiative des BBK Nürnberg Mittelfranken e.V. die Möglichkeit erhalten, ihre erste Einzelausstellung zu präsentieren. Die Künstlerin ist in Nürnberg keine Unbekannte mehr, 2014 war sie bereits mit einem Projekt an der Blauen Nacht vertreten und sie gestaltete zur Eröffnung der Kunstvilla den Besucherraum als Bandelzimmer.
Die Förderung beinhaltet die Produktion eines Werkkataloges, in dem eine erste Übersicht ihres Schaffens präsentiert wird.

Flyer Debütantenausstellung Engelhard

Presseartikel 15.7. Nürnberger Nachrichten

Webseite Barbara Engelhard

Leitlinie zur Ausstellungsvergütung erschienen

Seit vielen Jahren vertritt der BBK Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler die Forderung, dass Leistungen im Rahmen von Ausstellungen angemessen vergütet werden. Die frisch gedruckte "Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen" beinhaltet wichtige Punkte, die bei einer Verhandlung zwischen Künstler/innen und Veranstaltern von Ausstellungen zu beachten sind. Kernpunkte sind zwei Vergütungstabellen. Die Leitlinie enthält zudem einen Muster-Ausstellungsvertrag, der auch auf der BBK-Internetseite (oder hier gleich den Button klicken) als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Link zum Muster Vertrag

Kostenbeitrag für Mitglieder, die unabhängig von ihrem BBK-Verband bestellen:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 2 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 0,60 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder:
Einzelbestellung (1 Exemplar) inklusive Versand 3 €
bei Bestellung mehrerer Exemplare 1 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.): Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen, 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3, Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 / 2640970.

Matthias Schwab
Debütantenausstellung "void - works" 30.8.-22.9.2013

Matthias Schwab begab sich erst spät in die institutionalisierte Künstlerausbildung. Bevor er von 2001 bis 2006 an der Bauhaus Universität Weimar freie Kunst studierte, hatte er von 1994 bis 2000 ein Studium der Psychologie und Philosophie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgeschlossen und ein Jahr als Visiting Fellow an der University of Melbourne gearbeitet.
Vor diesem Hintergrund setzt er sich bildnerisch und konzeptionell vor allem mit der gesellschaftlichen Rezeption von Kunst auseinander. Dabei stehen Wahrnehmung und Wahr-heit, Täuschung und Ent-täuschung, Sehen und Über-sehen im Fokus seiner konzeptionellen künstlerischen Auseinandersetzung, die er auch auf das Gebaren des Kunst-Marktes überträgt und institutionskritisch anwendet.

In der Ausstellung sind Videos, Malerei und Zeichnung, sowie Fragmente der konzeptuellen Tätigkeit zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Erich Weiß Verlag; 144 Seiten, 210 farbige Abbildungen, 20 €, der an der Theke des Kunsthauses, dem Buchhandel oder im Internet über leerstelle.org. bezogen werden kann.

Finissage 22.September 2013 ab 16 Uhr.
Verabschiedung durch Barbara Leicht M.A. vom Kunstmuseum Erlangen: Sie wird seine Ausstellung Revue passieren lassen und kommentieren.

Artikel in NN vom 30.8.2013

VAGUE
Debütantenausstellung von Marie Jeanne Turnea-Luncz 2013

Gezeigt werden Grafiken als Blaupause Zeichnungen, der grafischen Gestaltung der Modezeitschrift Vogue entlehnt. Sie spielen mit dem Layout und den Abbildungen dieser "Modebibel". Interessiert hat dabei die Dekonstruktion durch die Beibehaltung einer Technik und das Aufgreifen der Werbeanzeigen und teilweise auch das Ausblenden anderer Details.

Im Mittelpunkt eine Installation aus mit bunten Fäden umwickelten Ästen. Diese ROOTS stellen Äste dar, die an die Frisuren der Rastafari erinnern sollen.
Die Roots-Äste erstrecken sich von dem Ausstellungsraum, über die Treppe, bis hin zum höchsten Punkt des Glasbaus und entwickelt sich von fädenumwobenen Ästen, zu Ästen aus Schnittmustern bis hin zum architektonischen Endstadium, und den Glasbau als Miniatur aufgreift.

Auch der Ausstellungskatalog ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Der Titel lautet "blueprint edition" und spielt mit dem Aufgreifen von Typografie bekannter Firmen und andererseits das Aufgreifen der eigenen Arbeiten als Blaupause. Das Layout ist H&M Katalogen entlehnt und auch die Schrift des Covers erinnert an ein großes Modeunternehmen.......

Debütantenausstellung
Marie Jeanne Turnea-Luncz
VAGUE
01.08.-25.08.13

Flyer Debütantenausstellung

Artikel NN 1.8.2013

Arbeitsbeispiele Marie Jeanne Turnea-Luncz

Debütanten 2013

Die Debutanten des Jahres 2013 sind Matthias Schwab, Konzeptkünstler aus Ansbach und Marie Jeanne Turnea-Luncz, Objektkünstlerin aus Nürnberg.

Debütantenausstellungen 2013:
Marie Jeanne Turnea-Luncz 01.08.-25.08.13 (Eröffnung 31.07., 20:00 Uhr)
und Matthias Schwab 30.08.-22.09.13

Webseite Matthias Schwab

Neuer Veranstaltungskalender für Großraum Nürnberg

Der Veranstaltungskalender für Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach ist neu gestaltet und attraktiver geworden.

Die regionalen Webseiten nuernberg.de, fuerth.de und erlangen.de, sowie die Seiten von kubiss.de und kunstkulturquartier.de greifen auf diesen Veranstaltungskalender zurück, wenn sie ihre eigenen Listen erstellen.
Mit einer Eingabe könnt ihr jetzt eure Ausstellungen und Terminen in den wichtigsten Kalendern der Region unterbringen. Die Eingabe ist kostenlos, wird von einer Redaktion geprüft (kann 1-2 Tage dauern) und dann veröffentlicht.
Die Eingabe selbst ist einfach und fast selbsterklärend. Bilder und andere Multimedia-Inhalte können mit veröffentlicht werden. Damit haben wir endlich einen zentralen Kalender, der einfach zu bedienen ist.

65 Jahre BBK

Gegründet am 21. Juni 1947 als Notgemeinschaft freier Künstler hat sich der BBK Nürnberg Mittelfranken bis heute zum einzigen berufsständischen Verband professioneller Bildender Künstlerinnen und Künstler entwickelt

Mehr...